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Junge Liberale fordern Konsequenzen im Fall Südharzkrankenhaus

Nordhausen(mh). Nach den vielfältigen Äußerungen zum Südharzkrankenhaus, äußern sich jetzt auch die Jungen Liberalen zu dem Thema und sie fordern klare Konsequenzen.

Der Liberalen Nachwuchs ist der Meinung, dass man den entstandenen Schaden am guten Ruf des Südharzkrankenhauses schnellstmöglich begrenzen sollte. "Dazu gehört auch, dass der Verursacher dieser rufschädigenden, öffentlichen Diskussionen nicht länger die Interessen der Stadt in diesem Bereich vertreten sollte!" so Marcel Hardrath von den JuLis. Unschwer erkennt man, dass Marcel Hardrath damit den Nordhäuser Bürgermeister Matthias Jendricke meint.

"Natürlich haben hier sowohl Aufsichtsrat als auch die Gesellschafter Fehler gemacht! Daraus müsste jetzt aber logischerweise folgen, dass die damaligen Verantwortlichen keine Aufsichtsratsfunktionen mehr in Eigenbetrieben von Stadt und Landkreis ausüben dürfen" so Hardrath weiter.

Die JuLis machen aber auch deutlich, dass durch die fehlenden Beschlüssen kein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist, sondern maximal durch die vom Nordhäuser Bürgermeister angeregte öffentliche Diskussion. "Man sollte hier die Kirche im Dorfe lassen, die Verfahrensfehler heilen und vor allem in Zukunft nur noch qualifizierte Personen aus Stadt und Kreis in Aufsichtsratsfunktionen berufen" so Hardrath abschließend.

 
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