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Bußgeldwillkür der Stadt Sondershausen

Um den maroden Stadthaushalt zu sanieren ist der Sondershäuser Verwaltung scheinbar jedes Mittel recht. So zumindest 0sehen wir es, die Jungen Liberalen als erwiesen an. Die letzte Aktion, in einer Reihe von vielen, war gestern in der Kurt-Hafermalz Straße. So wurde am Morgen des 15.07.02 an der Mauer der Karl-Günther-Kaserne ein Parkverbotsschild aufgestellt.  Als schlichte Begründung schob man, dsas Schneiden der Hecke auf dem Gehweg vor. Eigentliches Motiv die komplette Straßenseite zu sperren, war aber die "reine Abzocke" von Anwohnern, Bundeswehrsoldaten und Mitarbeitern, sowie Besuchern die außerhalb der Kaserne parkten.

So war es auch kein Wunder, dass schon kurz nach 7 Uhr, ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes damit begann fleißig Verwarnungsgelder zu verteilen. Eine der liebsten und einträglichsten Beschäftigungen der Ordnungsämter am frühen Morgen, in diesem Beispiel mit einer Ausbeute die sicher sehen lassen kann.

Und dieses Modell macht nicht nur Schule in Sondershausen. In ganz Thüringen sollten Anwohner morgens besser genau aus dem Fenster schauen, bevor auch sie mit einem saftigen Verwarnungsgeld ihr Frühstück verdorben bekommen.

Anmerken sollte man vielleicht, dass es in dem oben genannten Beispiel trotz 7 Fahrzeugen die weiter falsch parkten, es ohne Probleme gelang die Beschneidungsarbeiten vor der städtischen Mittagspause zu beenden. Auch sollte man wissen, dass das Parkverbot erst einige Zeit nach dem Ende er arbeiten entfernt wurde.

Wir Junge Liberale, planen zu diesem Thema im Norden Thüringens mehre Aktionen, schließlich zocken die Städte ihre Bürger auf der einen Seite hemmungslos ab, schaffen es aber auf der anderen Seite nicht die Straßen in den Städten in Ordnung zu halten.

 
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