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"Wirtschaftsberuhigung" in der Altstadt

Nordhausen. Erstaunt zeigten sich die Jungen Liberalen über die Einführung der kürzesten Fußgängerzone Deutschlands in der Altstadt. "Man weiß mal wieder nicht, was das wahre Ziel dieser Aktion ist" spekuliert der JuLis Kreisvorsitzende Marcel Hardrath. Für den Jungliberalem wäre es so durchaus denkbar, dass nach den kommenden Umsatzeinbußen, einige Geschäfte ihre abgestammten Läden schließen und in die neuen "Altstadtarkaden" ziehen. Das könnte durchaus der erste Schritt sein, die Altstadt in eine Art Vergnügungsviertel umzugestalten.

Für die Mehrheit des FDP Nachwuchses steht aber fest, dass die Altstadt durch diese Aktion an Attraktivität verliert. Denn aus liberaler Sicht lohnen sich Fußgängerzonen nur dort, wo es eine großes und verzweigtes Netz von Geschäften und Attraktionen gibt. "Menschen müssen begeistert und animiert werden ihr Geld auszugeben, dass geht aber nur, wenn aus der Altstadt etwas besonders wird und sie nicht weiter zu einer Ansammlung von Geschäften verkommt" So der JuLis Vorsitzende abschließend.

 
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